Das Forstgut Wallersberg
Der Forstbetrieb umfasst rund 900ha. Er bildet das Kernstück des Unternehmens. Es dominiert der Mischwald. Hier findet der forstliche Begriff der Nachhaltigkeit seine Ursprung.
Der Familienforstbetrieb wird seit dem Jahr 2000 von Dipl.-Ing. Christian Benger geführt. In einer Seehöhe zwischen 500 - 900m werden die Baumarten Fichte, Kiefer, Tanne, und verstärkt Buche und Lärche intensiv bewirtschaftet. Versuche mit Douglasien laufen und zeigen attraktive Möglichkeiten. Anerkannte Saatgutbestände sind Ergebnis qualitativen Arbeitens.
Qualität geht vor Quantität.
Wir versuchen beste Wertleistung mit möglichst standörtlich angepassten, vitalen, stabilen und zuwachskräftigen Beständen zu erzielen. Wir trachten die Produktionskraft der Böden zu verbessern, bemühen uns um eine biologische Vielfalt und ein Miteinander von Wald- und Jagdwirtschaft im PEFC zertifizierten Forstbetrieb.
Hier erfahren Sie mehr über die Ziele und Maßnahmen am Forstgut
2011 - Internationales Jahr des Waldes
Für das Jahr 2011 hat die UNO das Internationale Jahr des Waldes ausgerufen.
Österreich ist - was seine Fläche betrifft - ein eher kleines europäisches Land, jedoch verfügt es über eine große Menge an Holz, fast zur Hälfte (47 Prozent) ist Österreich bewaldet. Fünf Prozent des gesamten Holzbestandes Europas stehen in Österreich. Wald und Holz sind damit das „Gold” Österreichs. 31 Mio. Kubikmeter Holz wachsen jährlich in den heimischen Wäldern nach. Es werden aber nur 20 Millionen geerntet. Es wächst also mehr nach, als geerntet wird. In Österreich bildet sich übrigens alle 40 Sekunden so viel neues Holz, dass daraus ein Einfamilienhaus gebaut werden könnte.
Wirtschaftsfaktor Wald und Holz
Rund 280.000 Menschen leben in Österreich vom Unternehmen Wald und Holz. Mit rund 3,08 Milliarden Euro Überschuss im Export ist Holz zweitgrößter Devisenbringer und liegt knapp hinter dem Tourismus. Österreichs Holzindustrie erwirtschaftet jährlich 6,12 Milliarden Euro. Mehr als 70 Prozent der Produkte werden exportiert - hauptsächlich in die EU. Wobei der Großteil auf die Nachbarländer Italien und Deutschland fällt. Die Holzindustrie beschäftigt in Österreich direkt rund 30.900 Personen, weitere 62.000 sind Tischler und Zimmerleute. Holz- und Baustoffhandel geben weiteren 30.000 Menschen Arbeit, bei Papier- sowie Pappe-Erzeugern und -Verarbeitern sind es weitere 17.300 Beschäftigte.
Quelle: http://www.proholz.at/presse/newsletter/artikel/detail/2011-un-jahr-des-waldes/
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